Vita

Natascha Adamowsky ist Professorin für Medienkulturwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Zuvor war sie Professorin für Kulturwissenschaftliche Ästhetik am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt Universität zu Berlin und habilitierte sich dort 2009 im Fach Kulturwissenschafft mit einer Arbeit zum Thema: „Das Wunder in der Moderne. Zur ästhetischen Kultur moderner Selbstüberschreitung in Wissenschaftft, Technik und den Künsten“. Von 2002 bis 2009 war sie am gleichen Institut Juniorprofessorin für Kulturwissenschafft (Spieltheorien und Medienkultur). Promotion (summa cum laude) 1998 an der Universität Siegen mit der Arbeit „Spielfiguren in virtuellen Welten“.

Arbeitsschwerpunkte: Medienästhetik und Wissenskultur, practice as research / theory as practice (Epistemologie der Partizipation) und Mediengeschichte.


Prof.Dr.Natascha Adamowsky


Seminare für das WS 2015/2016

Spezialeffekte in den Künsten – Zum Verhältnis von Medialität, Technik und Staunen

Seminar

Apokalypse im Film

Seminar

Ringvorlesung



achterbahnrosa

Monographien


Das Wunder in der Moderne
Das Wunder in der Moderne.
Eine andere Kulturgeschichte des Fliegens.
Fink Verlag, München 2010
Mit ihrem neuen Buch Das Wunder in der Moderne
entwickelt Natascha Adamowsky eine Medienästhetik des Wunders in der visuellen Kultur der Moderne. Die zentrale These lautet, dass sich das Wunder in der Moderne vertikalisiert und temporalisiert hat, was am Beispiel der Eroberung des Himmels durch die ‚Kunst des Fliegens‘ gezeigt wird. Die Arbeit entwirft dabei eine andere Kulturgeschichte des Fliegens und zeigt, welche medialen und epistemologischen Spuren der scheinbar antiquierte Terminus des Wunders bis in die moderne Wissenskultur zieht.

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literaturkritik.de
Deutschland Radio

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Spielfiguren in der virtuellen Welt
Spielfiguren in der virtuellen Welt
Bausteine einer ludischen Medientheorie.
erschienen 2000
Spiel­figuren in virtuellen Welten ist eine der ersten Arbeiten im deutschsprachigen Raum zu den Phänomenen der digitalen Spielkultur. Es stellt den Entwurf einer ludischen Medientheorie anhand zweier immersiver Schauplätze dar, auf denen in und mit Computern gespielt wird: die musi­ka­lische Technolandschaft und die Simula­tionswelten des Cyberspace. Die Autorin zeigt, dass es Elemente des Spiels sind, die die neuen Umgangsformen mit digitaler Technik maßgeblich prägen.

Die Arbeit wurde mit dem Sonderpreis der Löwenclub-Stiftung für die beste Forschungsarbeit zum Thema Freizeit und Spiel ausgezeichnet.

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FAZ
Querelles-net.de

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Erfundene Wirklichkeiten oder die Medialität des Wunders
Erfundene Wirklichkeiten oder die Medialität des Wunders.
Entdeckung und Eroberung des Meeres in der Moderne.
(in Vorbereitung)
Die Arbeit setzt die abgeschlossene Monographie zum Wunder in der Moderne. Eine andere Kulturgeschichte des Fliegens fort. Die zentrale These beider Arbeiten ist, dass sich das Wunder im Fokus wissenschaftlicher Aufmerksamkeit im Verlauf des 19. Jahrhunderts vertikalisiert und temporalisiert, was am Beispiel der Eroberung des Himmels durch die ‚Kunst des Fliegens’ bereits gezeigt wurde. Die zweite Monographie verfolgt die medialen und epistemologischen Spuren der scheinbar antiquierten Wunderterminologie in die Tiefen des Meeresraumes. Die medientechnischen wie medienästhetischen Bedingungen der Beziehung von Mensch und Meer wie die damit verbundenen Dispositive des Zeigens und Vermittelns stehen dabei im Mittelpunkt.




Forschungsschwerpunkte

In meiner aktuellen Forschungsarbeit befasse ich mich mit der Ästhetik medialisierter Umgebungen im öffentlichen Raum, den Interdependenzen zwischen künstlerischer, medialer und wissenschaftlicher Praxis sowie den epistemologischen Perspektiven von Partizipation. Die konkreten Themen behandeln mobile Medien und die visuelle Kultur des Urbanen, visuelle Praktiken des Findens und Zeigens sowie die Produktionsästhetik von explorativen Verfahren und Forschungsprozessen.

Aktuelle Forschungsprojekte

Mobilität des Digitalen

Das Projekt verfolgt die Einwanderung digitaler Dispositive und Artefakte in den urbanen Raum am Beispiel Mobiler Medien. Es geht um die Frage, welche neuen urbanen Belebungsenergien aus dieser „Mobilität des Digitalen“ gewonnen werden. Im Mittelpunkt steht die Beschreibung einer digitalen urbanen Ästhetik, die die Stadt als Produktionsraum sowohl von Sicherheitsversprechen und Ordnungsangeboten als auch von neuen Partizipations- und Aneignungsmöglichkeiten auf neue Art und Weise sichtbar macht. Zentrale Untersuchungsgegenstände sind sog. urban games und Media Architectures, die reale und virtuelle Räume im Sinne einer imaginary mobility verschränken.

Erfundene Wirklichkeiten oder die Medialität des Wunders: Entdeckung und Eroberung des Meeres in der Moderne (Monographie)

Die Arbeit setzt die abgeschlossene Monographie zum Wunder in der Moderne. Eine andere Kulturgeschichte des Fliegens fort. Die zentrale These beider Arbeiten ist, dass sich das Wunder im Fokus wissenschaftlicher Aufmerksamkeit im Verlauf des 19. Jahrhunderts vertikalisiert und temporalisiert, was am Beispiel der Eroberung des Himmels durch die ‚Kunst des Fliegens’ bereits gezeigt wurde. Die zweite Monographie verfolgt die medialen und epistemologischen Spuren der scheinbar antiquierten Wunderterminologie in die Tiefen des Meeresraumes. Die medientechnischen wie medienästhetischen Bedingungen der Beziehung von Mensch und Meer wie die damit verbundenen Dispositive des Zeigens und Vermittelns stehen dabei im Mittelpunkt.

Visuelle Kulturen des Staunens: SFX – Ästhetik und Medialität des Außerordentlichen

(Sinergia-Projekt “Poetik und Ästhetik des Staunens” mit Prof. Dr. Nicola Gess, Universität Basel und Prof. Dr. Mireille Schnyder, Universität Zürich)

In dem geplanten Forschungsprojekt geht es zunächst um eine begriffliche Klärung, die den Diskurs der Spezialeffekte im engeren Sinne anschlussfähig macht für eine kunst- und kulturwissenschaftliche Betrachtung von Medialisierungsprozessen des Außerordentlichen. So scheinen Spezialeffekte nicht nur den state of the art des jeweils medial Machbaren auszustellen, sondern Medialität als solche zu inszenieren. In dieser Hinsicht bieten sich Spezialeffekte bzw. die Situationen, die sie erzeugen, medienepistemologischen Diskursen als ‚Theorie-Laboratorien’ medialer Grundlagenforschung an.



taucher
Drache


schneckenhauselefant

Prof. Dr. Natascha Adamowsky
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Institut für Medienkulturwissenschaft
Werthmannstr. 16
79085 Freiburg i. Br.
Natascha.Adamowsky[at]misc.uni-freiburg.de

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